werden kann. Alle geistigen/spirituellen Wege (auch der Integrale Yoga Sri Aurobindos) bestehen auf einer Läuterung des äußeren Wesens, also des Mentals und Vitals. Die Bedingungen und Abläufe dieser Läuterungsprozesse sind genau bekannt. Wie ich unten ausführe, scheinen sie mir nicht für den Weg geeignet, den Die Mutter vorgeschlagen hat.

Vor Mutters Wirken ist noch nie der Versuch gemacht worden, den physischen Körper selbst - und seine Zellen - mit dem göttlichen Bewusstsein zu einen. Immer wurde er nur als Gefäß für Geist und Seele aufgefasst. Die Beachtung, die er im Hatha-Yoga erfuhr, galt nicht seiner Transformation, sondern dem Wunsch, Herr über ihn zu werden, seine Funktionen zu beherrschen, um so ungestört von ihm und seinen Wünschen, sich spirituell öffnen  zu können.

Nachdem am 29. Februar 1956 das sogenannte „supramentale Bewusstsein“ auf die Erde heruntergekommen ist und wirkt (siehe Kap. 3.1), ist die Zeit gekommen, dem physischen Körper in der Dreiheit „Körper - Seele - Geist“, eine dem Geist und der Seele adäquate Stellung zu verschaffen, so dass er selbst, seine physische Materie, zu einem Bewusstsein des Göttlichen erwacht, was seine Transformation bewirken könnte.

Auf Grund Mutters Forschung und ihren Erfahrungen, vor allem der Jahre ab 1967, können wir heute die Grundlagen und Voraussetzungen nennen, die für die Arbeit am physischen Körper erforderlich sind:

 

Steigerung seiner
Empfindungsfähigkeit, Durchlässigkeit, Sammlungsfähigkeit
sowie Hingabefähigkeit und Achtsamkeit.

Diese Fähigkeiten und Eigenschaften sind genau jene, die im Mittelpunkt der Arbeit mit dem Erfahrbaren Atem nach Ilse Middendorf stehen und die seine Grundlagen darstellen. Neben dieser bemerkenswerten Tatsache weisen mehrere Erlebnisse und Visionen Ilse Middendorfs, wie eigene darauf hin, dass dem Erfahrbaren Atem bei der Vorbereitung des Körpers, die supramentale Wirklichkeit wahrnehmen zu können und den physischen Körper zu transformieren, eine bedeutende Rolle zukommt. Damit wird der wachsenden Zahl von Suchern eine Möglichkeit eröffnet, ganz praktisch und unmittelbar an der Bewusstwerdung des physischen Körpers mitarbeiten zu können.

Erfreulicherweise nehmen die erforderlichen Läuterungsprozesse des physischen Körpers weniger Zeit in Anspruch als die der geistig-spirituellen Wege und sind leichter zu erfüllen als jene, so dass jede(r) in der Lage ist, an diesem Prozess mitzuwirken.  

Brauchte man vor beispielsweise zehn Jahren für die Vermittlung einer bestimmten Atemerfahrung fünf Stunden, bedarf es heute dazu nur noch einer Stunde. Dieses Phänomen erklärt Mutter mit folgenden Worten:

„Von Fortschritten, die ein Einziger bei der Bewusstwerdung des physischen Körpers macht, profitieren alle (Körper) dieser Welt!“

Einige Tage, nachdem ich mit der Arbeit an dieser Veröffentlichung begonnen hatte, formten sich in meinem intuitiven Bewusstsein folgende Sätze, die ich - ohne sie mir währenddessen mental anzuschauen - in einem Stück aufschrieb:

"Der Weg, dem supramentalen Bewusstsein (zuerst über einen von Der Mutter auf einer subtilphysischen Ebene gebildeten Körper) zur 

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