Wird der physische Körper in seiner Gesamtheit durchlässiger, wird er dies nicht nur für so etwas „Feines“ wie den Atem bzw. die Atembewegung, die seinen Körper in einer „Atemdruckwelle“ durchläuft, sondern er wird auch für andere feinere Empfindungen bewusst. Zum Beispiel für die Schwingung des von der Mutter im Subtilphysischen gebildeten Körpers - sofern man sich auf ihn sammelt.

Gewisse eigene Erfahrungen mit der Atemarbeit lassen mich vermuten, dass ein in seiner Gesamtheit durchlässiger physischer Körper in der Lage ist, Schwingungen im Subtilphysischen wahrzunehmen, indem er in „Resonanz“ mit ihnen tritt. Dazu muss er ein wenig „höher“ schwingen, als bisher. Um diese feinen Schwingungen wahrnehmen zu können, bedarf es neben guter Durchlässigkeit noch großer Hingabefähigkeit und Achtsamkeit.

Sofern es sich um Kräfte oder Energien handelt, die auf den physischen Körper bei dessen Öffnung zum Subtilphysischen auf ihn einwirken, so erzeugen diese weder Schmerzen noch eine 
 

Erwärmung des physischen Körpers, sofern dieser genügend durchlässig ist. Was Reibung und damit Schmerzen und gegebenenfalls Erwärmung im physischen Körper erzeugt, ist der Widerstand der Materie bei zu geringer Durchlässigkeit des physischen Körpers.

Hingabe und Achtsamkeit

Hingabe und Achtsamkeit sind zwei Aspekte, die es gilt, sowohl zu steigern, als auch auszubalancieren. Überwiegt die Hingabe, lässt die Achtsamkeit im allgemeinen nach und umgekehrt. – Mutter am 19. Februar 1969: „Hingabe kann man als das Aufgeben der Ich-Begrenzung bezeichnen."

Auf die praktische Arbeit mit dem Atem übertragen heißt das: Sammlung auf den subtil-physischen Körper in voller Hingabe an das supramentale Bewusstsein „Dein Wille geschehe“, bei gleichzeitig größter Achtsamkeit auf die Empfindungen des physischen Körpers.
 

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