und keine Knochen bräuchte (vor allem diese beiden Dinge: Skelett und Blutkreislauf), kann man sich das kaum vorstellen.“

Am 15. Juli 1953 schrieb Mutter in einem Entretien über den Zusammenhang von Gott und Schöpfung: „Ihr werdet sehen, dass eure ganze Vorstellung und Auffassung (vom Paradies und von der Hölle) auf einer Sache oder einem Wesen beruht, dass ihr Gott nennt und auf einer Welt, die ihr seine Schöpfung nennt, bei welchen es sich, wie ihr glaubt, um zwei verschiedene Dinge handelt. Das eine, welches das andere schuf, und das andere, das dem ersten untergeordnet ist und der Ausdruck dessen ist, was das erste schuf. Und darin besteht der ursächliche Irrtum. Könntet ihr zutiefst spüren, dass es keine

Trennung zwischen dem gibt, was ihr Gott, und dem, was ihr Schöpfung nennt, wenn ihr euch sagen könntet: „Es ist genau dasselbe“, und  ihr solltet spüren können, dass das, was ihr Gott nennt (vielleicht ist es ja nichts als ein Wort), auch leidet, wenn ihr selbst leidet, auch unwissend ist, wenn ihr selbst unwissend seid, und dieses sich durch die gesamte Schöpfung langsam aber sicher, Schritt für Schritt, selbst wiederfindet, sich mit sich selbst wiedervereint, sich selbst verwirklicht, sich selbst ausdrückt, und das die Schöpfung in gar keiner Weise etwas ist, das es auf willkürliche Weise wollte und auf willkürliche Weise schuf, sondern vielmehr ein wachsender, sich stetig entwickelnder Ausdruck eines Bewusstseins ist, das sich selbst objektiviert.“

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